Wer Gedanken oftmals ordnen muss oder sich über größere Zusammenhängende Komplexe seinen Kopf zerbricht, der nutzt nicht selten die Form des sogenannten Mindmappings . Mindmapping ist sozusagen eine Art Gedankenlandkarte oder ein Gehirnführer. Ausgehend von der zentralen Stellung eines Problems oder einer Aufgabe, legt man Verweise zu dazugehörigen Gedankengängen an um diesen im Fall des Falles Beachtung zu schenken und nichts in Vergessenheit geraten zu lassen. Mindmapping fungiert dabei allerdings nicht als Ablaufplan bestimmter Tätigkeiten, sondern erschließt dem Betrachter einzig und allein die Zusammenhänge eines Komplexes.
Der Begriff wurde in den 70er Jahren von dem Engländer Tony Buzan geprägt. Welcher sich auf Erkenntnisse der Gehirnforschung, insbesondere der Unterschiedlichen Arbeitsweise beider Gehirnhälften zunutze machte. Die Arbeitsweise des sprachlich-logischem und dem bildhaften Zentrum gilt es durch eine Visuelle Darstellung jeweils gleichen Anreiz zu schaffen und dadurch Denk- und Erinnerungsvermögen höchstmöglich auszuschöpfen. Wie unterschiedlich unser Gehirn arbeitet sehen Sie wenn Sie auf das nachfolgende Bild klicken, in welche Richtung dreht sich die Frau – im Uhrzeigersinn oder entgegen dem?
Die Drehung mit dem Uhrzeigersinn: Sie nutzen vor allem die rechte Gehirnhälfte. Zentrum für Kretivität, Bildhaftes Denken und Symbolische Gedankenwarhnehmung.
Drehung entgegem dem Uhrzeigersinn: Die Linke Gehirnhälfte. Logisches und analytisches Denken, Zentrum für Lesen und Sprache.
Mit dem Tool Text2mindmap kann man seine Gedanken elektronisch zu Papier Map bringen. Die Einstellungsmöglichkeiten reichen völlig aus und ermöglichen sogar grafisches Highlightning. Nach Fertigstellung der Mindmap kann die Grafik als *jpg heruntergeladen und gesichert werden. Meines Erachtens ein sehr schönes Tool.